Was ist eure größte kulinarische Herausforderung? (Pt 2)

Im letzten Post ging es noch um meine Beziehung zum Thema „Ernährung“ und ich stellte ein veganes Koch-Projekt vor, was mich ordentlich herausforderte und Spaß machte! Jetzt geht es an meine Beiträge zu diesem Projekt – inklusive der Rezepte.

Für mein Thema habe ich zuerst willkürlich interessante und vegane Rezepte recherchiert, wobei YouTube mal wieder eine sehr ergiebige Quelle war! Mein Hauptgericht wurde die Inspiration meines Mottos: „Chocolat c‘est l‘amour“. Ich fand ein spannendes Hauptgericht, welches die Farbe der Liebe (Rot) und seinen besten Kumpel, die Schokolade verband. Das erinnerte mich gleich an den Film Chocolat – ein kleiner Biss genügt heraus, den ich vor Jahren gesehen hatte und der mir sehr gefielt. Der Film wird als „Märchen für Erwachsene“ und Appell zu Toleranz/Nächstenliebe beschrieben. Sehr gefühlvoll und witzig erzählt er, wie im Jahr 1959 eine junge Frau mit ihrer Tochter und ihren verführerischen Schokoladen-Kreationen die moralischen Grundfeste eines französischen Provinznests erzittern lässt. 😀 ❤ ❤

Ich dekorierte also den Tisch, ließ die Filmmusik im Hintergrund laufen und las vor jedem Gang einen Teil der Geschichte vor. Der erste Gang bestand aus einem Baked Fruit Crumble garniert mit hammermäßig leckeren One-Bowl Chewy Double Chocolate Chip Cookies. Beide Rezepte fand ich bei einer YouTuberin „pick up limes“, deren Kanal und Website ich sehr für vegane Eskapaden und Food-Porn sehr empfehlen kann.

Das Hauptgericht war wie erwähnt meine ursprüngliche Inspiration für den Abend. Ich hatte es auf meiner Internetsuche als mein „besonderes“ Gericht ausgemacht: gebackene Rote Beete in Schokoladen-Balsamico-Essig-Soße – klingt komisch, ist aber geil. Es war auch das einzige Rezept, welches ich vorher ausprobieren wollte/musste. Hier ist es:

Ingredients:

  • 1 pound red beets
  • 3 tablespoons olive oil
  • ½ cup balsamic vinegar
  • ¼ cup sugar
  • ¼ cup cocoa powder
  • ½ teaspoon vanilla extract
  • ¼ teaspoon salt

Mama hatte mir vorher Gott sei Dank richtige “Cups” aus den USA mitgebracht! 😉

Instructions:

  1. Preheat the oven to 400 degrees Fahrenheit.
  2. Trim and peel the 1 pound of red beets, reserving the beet greens. Then cut the beets into wedges.
  3. Rinse the greens, remove the large stems and set aside to dry.
  4. Place the beets in a small baking dish, cover with 2 tablespoons of olive oil, mixing them so that all slices are coated.
  5. Cover the dish with tinfoil and bake the beets for about 45 minutes, or until a knife can easily pierce the largest piece.
  6. In a small sauce pan, combine 1/2 cup of balsamic vinegar, 1/4 cup of both sugar and cocoa, 1/2 teaspoon vanilla extract, and 1/4 teaspoon salt. Warm it over a medium heat until the mixture combines and thickens.
  7. In a small sauté pan, add the chopped beet greens along with 1 tablespoon of olive oil and cook it over a medium-low heat just so that the greens wilt.
  8. The beets should be done by the time you have finished the chocolate-balsamic glaze and cooked the greens. Remove them from the oven, letting cool slightly. Then toss them with the glaze.
  9. Serve the chocolate & balsamic roasted beets over the beet greens.

Besonders witzig war das kleine Kunstwerk, welches wir unfreiwillig mit der Soße der Roten Beete beim Aufessen produzierten. Die Ergebnisse mussten anschließend natürlich ausgewertet werden. Wir diskutierten also, was die Werke wohl über unser Unterbewusstsein ausdrückten! #Divination Mal ganz davon abgesehen, sahen alle Teller aus wie Tatorte von besonders blutigen Morden. 😀

Meine Nachspeise (Getränke habe ich nicht als Gänge gehandelt) war wiederum etwas ganz neues für mich und ich war froh, dass mein Mitbewohner Sanjay mir bei der Vorbereitung am Vortag half (Rezept). Ich bereitete eine vegane Schokocreme zu, die wir gemeinsam in die untere Hälfte meiner Silikon-Form (rechts im Bild: beide Hälften aufeinander) füllten, welche ich aus Spaß einen Monat vorher im Kaufland gekauft hatte. Nachdem die untere Hälfte der Silikon-Form aufgefüllt war, arbeitete ich dort gefrorene Früchte mit ein. Anschließend setzten wir den „Deckel“ drauf und füllten die oberen Hälften der Kugel mühsam mit Schokolade auf. Da das Loch zum Abfüllen sehr klein war und die Schokocreme immer dickflüssiger wurde, mussten wir die Creme in eine Tüte füllen und durch das Loch mit sehr viel Geduld, Schokoflecken und Lachen in die Form drücken. Das Ergebnis war es wert und es hat Spaß gemacht das ganze wie einen Schoko-Lolli zu essen.

Trotz der vielen Freuden und tollen kleinen Herausforderungen würde ich ein solches Projekt nur stark abgeändert wiederholen wollen. Für mich bedurfte es relativ viel Recherche und Vorbereitungen, damit ich mit dem Ergebnis, was ja bewertet wurde, überhaupt zufrieden genug war. Außerdem fand ich die Vorbereitungszeit von einem ganzen Tag, die ich mit vielen Sicherheitspuffern stark durchgeplant hatte, sehr lang. Hier zeigte sich wieder mein altes „Kontroletti-Gen“. Durch dieses „Gen“ sowie den Fakt, dass ich wenig Kocherfahrung und noch weniger vegane Kocherfahrung hatte, bedeutete der Tag doch relativ viel Stress. Ich bin wohl noch nicht so weit, etwas für mich kulinarisch herausforderndes aus dem Ärmel zu schütteln und einfach nur Spaß daran zu haben. Aber Koch-Herausforderungen mit genug Zeit, in einer kleinen Gruppe und ohne Druck – Her damit! Food is awesome and fun now!

Grüße, Annika

Ein Kommentar zu „Was ist eure größte kulinarische Herausforderung? (Pt 2)

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  1. This series is so fun to read and definitely looks delicious from the beginning of the cooking-project part! Those vegan fudgesicles! I applaud the people behind the construction! haha! (shhh!) Looking forward to your next story…

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